Ersame Gestære, fruntliken grut tovoren!

Juli 2022- Neues Thema in Unsere Darstellung-Ritter des Tau Ritter des Tau-Cavalieri del Tau

Trotz der Pestilenz werden wir weitermachen, im Rahmen bestehender Maßnahmen und Hygiene Auflagen.

 

Aufgrund der aktuellen Verordnung und bestehenden Auflagen können wir nur auf direkte Anfragen reagieren.

  • Kostümführungen( nur auf Anfrage)
  • Mittelalter Tanzen( nur auf Anfrage)
  • Teilnahme an Veranstaltungen( nur auf Anfrage)

 

 

 

Ihr könnt uns gerne wegen Terminen und Anliegen kontaktieren, wir werden darauf antworten und schauen, ob wir ein passendes Format finden können um Ideen und Vorschläge umsetzen zu können.

 

Aktuelle Corona Verordnung des Landes Niedersachsen:

Seit Juli arbeite ich an einer neuen Darstellung....

Der Ritter des Tau, Bruder vom Orden zum Hospital des heiligen Jakobus, in Altopascio

Status Juli 2022
Status Juli 2022

Im Juli 2022 bin ich bei einer Recherche zu einem bestimmten Thema auf den Orden Ordine dei Frati Ospitalieri di San Jacopo oder Ordine di San Giacomo d'Altopascio aufmerksam geworden, diese Angehörigen des Ordens nannten sich auch Ritter des Tau (Cavalieri del Tau).

 

Inspiriert von deren langen Geschichte, die Ursprünge des Ordens sind in der Mitte des 11. Jahrhundert, in der Toskana zu finden und damit ist dieser Orden zumindest einer der ältesten Ritterorden im christlichen Abendland und zu den Hospitalier Orden zugehörig.
Seine Hauptaufgabe war die Versorgung und der Schutz der Pilger, die unterwegs waren auf der Via Francigena in Richtung Rom oder Jerusalem, oder den anderen Pilgerorten in Europa, zum Beispiel Santiago de Compostela. Der Orden war unterteilt in einen zivilen und militärischen Arm, der sich um den Schutz der Pilger kümmerte.

Die Brüder, welche in den Hospitälern und Niederlassungen tätig waren, kümmerten sich um die (medizinische) Versorgung der Pilger, Beherbergung, und sie bekamen im Laufe der Zeit auch die Aufgabe zugewiesen sich um die Brücken in der Region zu kümmern, Instandhaltung und Bau von neuen Brücken. Diese Aufgabe spiegelt sich auch in der Symbolik des Taukreuzes wider.

Das aufgenommene Bild zeigt den Status im Juli 2022, da ich als erstes nur über eine Webseite-
Orden des Heiligen Jakobus von Altopascio gestolpert bin, die zwar sehr umfangreich gewesen ist, aber leider das "falsche" Taukreuz abgebildet hatte, so habe ich aus Unkenntnis der historischen Fakten leider das falsche Taukreuz übernommen für meine Darstellung, das wird aber noch korrigiert.

Ordenszeichen:

Das Symbol der Gemeinschaft war der Buchstabe „Tau“, gewöhnlich weiß auf einem schwarzen Feld, wobei der vertikale Arm des Tau immer unten und die Querstange entweder an den Enden quadratisch oder konkav oder gekerbt wie ein maltesisches Kreuz war. Links und rechts zwei Jakobsmuscheln. Ein ähnliches tauähnliches Symbol oder Kreuz wurde zur gleichen Zeit von den Franziskanern verehrt. Es könnte die Vollkommenheit symbolisiert haben, da tau der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets war.(Quelle)

 

Eine Gravur des Siegels des Ordens mit seinem "Tau" -Symbol. Di nero alla Tau d'argento, con il braccio verticale aguzzato e affiancata da due conchiglie di San Giacomo dello stesso ("Schwarz, mit einem silbernen Tau, mit einem geschärften vertikalen Arm und flankiert von zwei Conchs von Saint James, dem gleichen").

Das Symbol der Ordnung war der Buchstabe Tau, normalerweise weiß auf einem schwarzen Feld, wobei der vertikale Arm des Tau immer nach unten zeigte und die Querstange entweder quadratisch an den Enden oder konkav oder gekerbt, wie ein Malteserkreuz war, eine Croce Taumata genannt. Diese Besonderheiten haben einigen Historikern nahegelegt, dass es sich um eine Schnecke und eine Axt oder einen Hammer und damit um eine Tischlerei handelt, die wahrscheinlich mit dem Brückenbau und der Straßeninstandhaltung verbunden ist. Das vorgenannte Edikt Friedrichs II. enthält eine Verpflichtung für die Bestellung:

Es ist unser Wille und Befehl, dass das Hospiz und seine Brüder auf der öffentlichen Pilgerstraße in der Nähe von Ficeclum am Weißen Arno, am bequemsten Punkt, eine Brücke für den Dienst der Reisenden bauen und unterhalten, und dies ohne Erlaubnis oder Behinderung von irgendjemandem wen auch immer. Wenn sie jedoch im Falle einer Überschwemmung oder eines anderen Unfalls ohne Brücke sind, stellen wir nach unserem Willen eine Fähre für den kostenlosen Transport von Pilgern zur Verfügung, und es ist für jede andere Person rechtswidrig, ein Boot dort zu halten für Passagiere, ob zu mieten oder nicht.

Die Ordensregel erwähnt jedoch nicht die Instandhaltung von Brücken oder Straßen. Ein ähnliches tauartiges Symbol oder Kreuz wurde gleichzeitig von den Franziskanern verehrt. Es mag Perfektion symbolisiert haben, da taf der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets war.(Quelle)

 

Christliche Symbolik

 

Das Antoniuskreuz, Antoniterkreuz, Taukreuz oder ägyptisches Kreuz (lat. crux commissa, ‚aneinandergefügtes Kreuz ‘) hat die Form eines T. Wenn es im Wappen schwebt, wird es auch als Plattkreuz bezeichnet.

Zumindest aus heraldischer Sicht ist das Antoniuskreuz jedoch kein Kreuz, sondern es handelt sich um die Verschmelzung eines Pfahls und eines abgeledigten Balkens in durchgehender Tinktur. Ist der Pfahl genau doppelt so lang wie der Balken, sprechen Heraldiker statt von einem Kreuz von einer Krücke.

Die Bezeichnung „Taukreuz“ leitet sich vom 19. Buchstaben des griechischen Alphabets, Tau (τ), bzw. dem letzten Buchstaben des hebräischen Alphabets, Taw (ת), ab.

 

Im Buch Ezechiel im Alten Testament der Bibel markiert der Prophet die Stirn der Glaubenstreuen mit einem „Zeichen“, das verschiedentlich als ein Taukreuz übersetzt wird (taw, der letzte Buchstabe des hebräischen Alphabets, der in der älteren Schrift die Form eines Kreuzes (X) hatte). Der Bibelkommentator John Gill erwähnte einige Ansichten hierüber und meinte selbst, dass dieser Buchstabe nur gewählt wurde, weil es der letzte Buchstabe des Alphabets war. Das in der Offenbarung des Johannes erwähnte Siegel, womit die Gläubigen gekennzeichnet werden, wird manchmal hiermit in Verbindung gebracht.

Es fand zudem über das mit einem Kreis gekrönte koptische Kreuz früh Eingang in die christliche Symbolik. Daher trägt diese Kreuzform auch die Bezeichnung ägyptisches Kreuz.

Später findet sich die Form in Mönchsstäben mit Querholz. Der Heilige Antonius der Große, auch Antonius Abbas genannt, wird meist mit diesem Stab dargestellt. Es ist sein ikonographisches Attribut, daher stammt die Bezeichnung Antoniuskreuz. Der nach Antonius benannte Antoniterorden hatte sich vorwiegend der Krankenpflege angenommen, hier besonders der Vergiftungsopfer durch die Alkaloide, z. B. Ergotamin, im Mutterkorn. Der Orden betrieb im 14. Jh. in Europa 350 Hospitäler. Daher gibt es Deutungsversuche, das Antoniterkreuz als Krücke der vom Mutterkorn Gelähmten anzusehen. Das Ordensgewand der Antoniter war ein schwarzes Chorkleid, darüber ein schwarzer Mantel mit hellblauem Taukreuz.

Das Taukreuz wurde ebenfalls zum Symbol des Franziskanerordens. Der Ordensgründer Franz von Assisi nahm es nach verschiedenen Erklärungen als Segenszeichen sowie als Zeichen der Demut und Erlösung und unterzeichnete mit diesem Symbol.

In der christlichen Lehre gilt das Taukreuz unter anderem als Bußzeichen. Papst Innozenz III. eröffnete 1215 das IV. Laterankonzil, in dem er zum Kreuzzug aufrief, in diesem Sinne. In der Darstellung der Kreuzigungsszene werden häufig die Kreuze der beiden Schächer beiderseits des Gekreuzigten entweder als Gabelkreuze (Schächerkreuze) oder eben als Antoniuskreuze dargestellt. (Quelle)

Aktivitäten:

Die Sorge für die Kranken war die Hauptaufgabe des Ordens. Die Regel forderte vier Ärzte und zwei Chirurgen die im Krankenhaus tätig sein müssen. Die Regel zeigt "eine aufgeklärte Vorstellung von den Bedürfnissen der Kranken, die jeder modernen Institution Ehre machen würden". Sie legte das Prinzip des primum non nocere fest und riet sogar zu einer "herzlichen Diät" während der Fastenzeit für die Kranken. Für "unsere Herren (domini, signori) Kranken", wie die Patienten des Ordens in der Regel genannt werden, müssen die Betten groß sein mit separaten Laken und Bettdecken, jeder Patient sollte einen Pelzumhang und eine Wollmütze für den Gebrauch im Haus haben. Gemeindeland (pro andare ad luogo commune), Krippen und Wiegen sollten für Neugeborene zur Verfügung gestellt werden, auch waren sie vermutlich öfters am Bau von Brücken im Rhonetal beteiligt. Neben der Brücke von Fucechio, die aus dem kaiserlichen Edikt von 1244 bekannt ist und der Obhut des Ordens anvertraut worden war, konnten in Italien weitere Brücken unterhalten werden, wo die Via Francigena die Arda, die Elsa, den Taro und die Usciana.

 

Ordensmitglieder:

Die Mitglieder des Ordens scheinen hauptsächlich Laien gewesen zu sein. Hinweise in der Regel des Ordens auf Gebühren, die an Priester für ihre Dienste gezahlt werden, implizieren, dass diese Priester keine Mitglieder waren, da die Ordnung des Ordens andernorts Privateigentum verbietet. 1324 kritisierte Marsilius von Padua in seinem Defensor pacis das Papsttum, weil es versuchte, so viele Personen wie möglich als Kleriker einzustufen, und es scheint so, dass der Altopascio-Orden Laien waren, die der Papst aber als Kleriker der Kirche unterstellen wollte. Kapitel 64 der Regel des Ordens bezieht sich jedoch auf Brüder, die "Priester oder Diakon oder einer anderen klerikalen Ordnung" sind. Wenn die von Marsiglio berichtete Tendenz stimmt, könnte das Verhältnis von Klerikern zu Laienbrüdern im späten Mittelalter zugenommen haben. Pierre Hélyot, der bestimmte Grabfiguren von einigen Brüdern mit dem Abzeichen der Ordination gesehen hat, nennt den Orden die Chanoines Hospitaliers de S. Jacques du Haut-Pas ou de Lucques (Kanonikerkrankenhauser des Heiligen Jakobus von Altopascio oder von Lucca).

Die Ritter (Cavalieri) des Ordens wurden durch Kapitel 93 ihrer Regel gegründet, die eine fast wörtliche Kopie eines Abschnitts einer Reihe von Regeln des Hospitals ist, die bei Margat 1204-06 erstellt wurden. Die Ritter werden nur einmal in der Regel erwähnt, in Kapitel 78, wo der Prozess der Wahl eines Großmeisters beschrieben wird. Dem Prior des Ordens ist es, aus den Brüdern einen Priester (fate preite), einen Ritter und einen Servitor (auch sergent, servent) auszuwählen, der die Wählerschaft bildet und einen Meister wählt. Emerton hat Zweifel an der militärischen Natur dieser Ritter und schlägt stattdessen vor, dass sie Laien-Adlige seien. Er weist darauf hin, dass die Regel alle Hinweise der Johanniter auf Pferde, Waffen und Rüstungen auslasse.

Neben dem Priester und dem Ritter gibt es eine weitere Sonderstellung im Orden, die für die Beteiligung an der Wahl des Meisters ausgewählt wurde: der Diener, der dem regulären Bruder unterstellt war. Die Diener durften nicht untereinander streiten, die Arbeit verweigern oder ohne Genehmigung in der Stadt übernachten. Strenge Strafen wurden vorgeschrieben, aber ihre Bezahlung wurde nie zurückgehalten, und sie scheinen Angestellte gewesen zu sein. Sie standen unter der Leitung der Brüder, erfüllten aber die Mehrheit der niederen Aufgaben.

 

Erweiterung:
Mit der Zeit wurde der Orden beauftragt, Straßen und Brücken vor Räubern zu schützen. Der Orden hatte auch eine Glocke mit dem Namen "La Smarrita", die jede Nacht von einer halben Stunde vor Sonnenuntergang bis zu einer halben Stunde geläutet wurde, um allen Pilgern zu helfen, die in den Wäldern wandern. Dieser Brauch wurde noch in der Zeit von Lami berichtet. Die Brüder unterhielten auch einen Fährdienst am Arno im Gebiet von Florenz und auf der Straße nach Rom, wo früher ein hoher Tribut erhoben wurde. Diese Straße wurde jetzt von Mitgliedern des oben genannten Großen Krankenhauses und von anderen damit verbundenen Krankenhäusern bewach. So dass alle Pilger und andere dort sicher und ohne Bezahlung gehen konnten. Die Ländereien, von denen der Orden seine Einkünfte bezog, waren in der ganzen Toskana verstreut: im Valdarno (Bulle von Anastasios IV. von 1154), Valdinievole (Bulle von Alexander III. von 1169) und Pistoia und Prato (Bulle von Innozenz III. von 1198). Schließlich verbreitete sich der Orden in der Toskana und Italien und erreichte zunächst Neapel, Sardinien und Sizilien. Der Orden wurde schließlich internationalisiert und erreichte bis zum Ende des zwölften Jahrhunderts die Rhône in der Provence. Er erhielt Stiftungen in Bayern, Burgund, der Dauphiné, England, Flandern, Frankreich, Deutschland, Lothringen, Navarra, Portugal und Savoyen. Die Niederlassungen wurden Mansio (Plural manaeses ) in Analogie zu den römischen Relaisstationen genannt. Finanzielle Zuschüsse und Landkäufe der Niederlassungen sowie die Abgabe des Zehenten wurde vom Großmeister überwacht. Das Herz des Ordens war jedoch immer in der Toskana, wie seine enge Beziehung zu den großen Familien der Republik Florenz zeigt. Es gibt Hinweise darauf, dass der Orden im 16. Jahrhundert Ländereien austauschte, um ein dichtes Gebiet von Niederlassungen in der Nähe von Altopascio aufzubauen. Die Kirche und das Krankenhaus von Saint-Jacques-du-Hault-Pas in Paris, wurde von Philipp IV. von Frankreich gegründet. (Quelle)

 

Der Familienname "Pepersack" war Programm!

©2020, Hildesheimer Domhof, Familie Pepersack
©2020, Hildesheimer Domhof, Familie Pepersack

Im Mittelalter entstanden die Familiennamen meistens nach dem Beruf oder dem Ort, wo ein Mensch ansässig war, also der Müller, Schneider, Bäcker, Paternostermaker...oder von Hildesheim, von Bremen, etc...
Daher vermute ich, dass bei der Familie Pepersack eben auch der bekannte Pfeffer eine gewichtige Rolle gespielt haben dürfte?! Nachgewiesen ist es allerdings noch nicht.

 

Die Familie Pepersack war nachgewiesener Maßen im Tuchhandel und Getreidehandel engagiert.
Was auch kein Wunder war, lieferten die fetten Böden der Hildesheimer Börde, Jahr für Jahr reiche Ernten und ermöglichten nicht nur der Stadt regelmäßig ihre Speicher zu füllen, sondern Überschüsse an die anderen Städte zu exportieren.  

 


Maße und Gewichte
 spielten im mittelalterlichen Handel eine gewichtige Rolle!

Der Wert der Münzen wurde am darin enthaltenden Silber und Goldgehalt bemessen, "cm" als Längenmaß war noch vollkommen unbekannt. Jede größere Stadt mit eigenem Marktrecht und

vielleicht einer Messe hatte eigene Hohl und Längen Maße, die für fremde Kaufleute zumeist am Rathaus angebracht waren, wo dann jeder sich vergewissern konnte, ob ihm/ihr Recht widerfahren war.
Mehr Informationen dazu: Der Mittelalterrechner

Der Marktvogt mit seinen Bütteln überwachte an den Markttagen, die Ordnung und Einhaltung der vorgegebenen Maße und Gewichte.

In Hildesheim war die Rathauswaage an der Rückseite des Gebäudes aufgebaut und stand vor allem den gut betuchten Großkaufleuten und Fernhändlern zur Verfügung, alle anderen mussten Gebühren an den Waagemeister zahlen, um ihre Waren wiegen zu dürfen.
Und nur mit Siegel und Hausmarke versehene Waren durften versendet werden.
  
Gewürze waren im gesamten Mittelalter sehr kostbar. Das lag zum einen an den geringen Mengen, die nach Europa gelangten, gemessen an der großen Nachfrage nach diesen exotischen Zutaten aus fernen Ländern.
Das geringe Angebot bestimmte also den Preis auf den Märkten und Messen.
Hinzu kommt, dass der Gewürzhandel im Orient in den Händen der Muslime lag, und sie die Gewürze aus Indonesien, Indien, und Afrika herbeischafften, oder auf der Seidenstraße handelten. Sie besaßen das Monopol! 
So war es auch nur eine Frage der Zeit, dass im ausgehenden Spätmittelalter, mit den neuen Segeltechniken und Werkzeugen sowie dem Bau besserer Schiffe, die Hochseetauglich waren, sich im 15.Jahrhundert die Menschen aufmachten, um die legendären Länder und eine Seeroute dorthin selbst zu suchen. Der Weg übers große Meer in Richtung Westen wurde erforscht.
Man wusste dank Kopernikus und Galileo Galilei, dass die Erde rund war, keine Scheibe, wie es irrtümlich lange Zeit angenommen worden war.
 
Wir, die Familie Pepersack fokussieren uns auf die Lebenswelt eines hanseatischen Kaufmannes im späten 14. Jahrhundert.
Allerdings können Sie auch Bilder bewundern, die aus der Zeit der burgundischen Mode kommen könnten.
Unsere Gewandungen/Kostüme sind keine 100%ig historisch korrekte Nachbildungen, sondern historisch angelehnt.
Wir orientieren uns an Abbildungen und Überlieferungen, versuchen aber auch mit viel Handarbeit und Fachwissen die Umsetzung möglichst historisch genau umzusetzen.

So erfahren Sie, lieber Besucher, was es hieß ein hanseatischer Kaufmann zu sein.
Auf dieser Webseite erfahren Sie etwas über:

Die Familie Pepersack gehörte zur Hildesheimer Führungsschicht!

Das Stadtregiment, oder die städtische Führungsschicht rekrutierte sich vorwiegend aus den wohlhabenden Bürgern der Stadt.

Den bischöflichen Ministerialen, dem niederen Adel und den Handelsherren (seßhafte Großkaufleute, die das internationale Import und Export Geschäft und den Fernhandel kontrollierten), den führenden Kaufleuten, die allesamt Mitglied in der exklusiven Gewandschneider Gilde waren.

Markenzeichen dieser Kaufleute war zumeist, dass sie nicht mehr zu den wandernden und reisenden Kaufleuten zählten, sondern von ihrem Wohnhaus/-Hof aus den Geschäften führten und ihre Angestellten besaßen, die in ihrem Auftrag zu den Märkten und Messen reisten, oder die Waren transportierten. 

Nur auf den wichtigen Messen, im In und Ausland waren sie noch selbst zu finden, denn dort ging es vorwiegend um die Repräsentation und das Knüpfen persönlicher Beziehungen zu den Kunden. 
Auch nutzten sie vermehrt die Schriftlichkeit, das Führen der Handelsbücher, die doppelte Buchführung und Korrespondenz mit den ausländischen Geschäftspartnern und Niederlassungen. 
Berechneten die Gewinne und Handelsspannen mit Hilfe von Rechentüchern und -Tischen. 

Ein Kennzeichen dieser städtischen Führungsschicht war auch der Grundbesitz, den sie erwarben, das Geld stammte aus den Gewinnen der Handelsgeschäfte. 
So galt Landbesitz auch bis ins späte Mittelalter und darüberhinaus als ein Zeichen des Wohlstandes und Reichtum. 
Im Buch von Karl Josef Uthmann über die Sozialstruktur und Vermögensbildung in Hildesheim können wir erfahren das Hinrik Pepersack 6 Hufen(~45 ha=1688580 m²) Land,2 Meierhöfe, ein Kothof und mehrere Zehnt Abgaben besaß, und im bischöflichen Lehnsverzeichniss aufgeführt gewesen ist, als Lehnsmann.

Die Geschäfte der Familie Pepersack aus Hildesheim und Lübeck auf der Frankfurter Messe....

Die Lübecker Frankfurt-Händler des 14.Jahrhunderts

Die norddeutschen Kaufleute, die im 12. und 13. Jahrhundert den Ostseeraum wirtschaftlich erschlossen, bauten seit dem zweiten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts ihren Handel zwischen Trave und Mainländern sehr stark aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt (verkürzte Darstellung):
I. Der Kreis der Kaufleute um Andreas von Rostock
1. Andreas von Rostock und der Frankfurter Lübeck-Händler Johan Lemmechin
2. Werner Vredeland und Herman Roseman aus Göttingen
II. Frankfurtkaufleute der ersten Jahrhunderthälfte
1. Die Warscowe und ihre Geschäftsfreunde
2. Gerlach Weyse und Johan Lam
3. Die (van) Plawe und die (van) Hama aus Hamburg
III. Frankfurtkaufleute der Jahrhundertmitte
1. Thiedeman Witte
2. Eghard Sasse aus Erfurt, Conrad Sledorn aus Hildesheim und Johan (van) Luneborch
3. Giso und Johan van Munster und Johan Perceval aus Braunschweig
4. Die Blomenrod und Godekin van Dulmen
5. Bernhard Pepersak und Johan van Uppem aus Hildesheim
6. Joahn Paternostermaker und Johan Krukow
IV. Großkaufleute der zweiten Jahrhunderthälfte
1. Johan und Bernhard Nyebur aus Lüneburg und Gerhard Salmesten aus Frankfurt
2. Johan und Brand van Stockem und Jordan Cubbeling aus Braunschweig
3. Giselbert van der Nyestad aus Hannover und Hartman Pepersak aus Hildesheim
4. Hinrik Kok und Johan Grote
V. Zusammenfassung und Ausblick
Bibliografie

Register
Abkürzungen
Handelsgüter
Ortsnamen
Personennamen

Jahr: 2006
Seiten: 336
Format: 15 x 21,5 cm
Einband: Festeinband
ISBN: 978-3-7950-0482-8
Autor: Wilhelm Koppe und Gert Koppe
Quelle

Hartmann und Myge Pepersack, 2 Klappmaulpuppen erobern als Kinder des 14.Jahrhundert, die mittelalterliche Stadt Hildesheim.

Unsere beiden selbstgebauten Klappmaulpuppen Myge und Hartmann Pepersack sind seit 2018 Teil unserer Darstellung der Familie Pepersack aus Hildesheim.

Sie wirken bei den Kostümführungen und Veranstaltungen mit und erzählen den Teilnehmern etwas zum Thema Leben der Kinder im Mittelalter.

 

Warum Hartmann und Myge?? Ganz einfach, weil beide Namen urkundlich überliefert worden sind, und in der Chronik der Familie Pepersack enthalten sind.

Hartmann Pepersack, wurde von seinem Vater Henricus nach Lübeck verheiratet, in die wohlhabenden Kaufmanns und Ratsherrenfamilie Morneweg. 1369 traf er in Lübeck ein und heiratete Herade Morneweg, 1370 wurde er in den Lübecker Rat gewählt und 1373 wurde er zum Bürgermeister der freien Hansestadt Lübeck bestimmt.

 

Myge Pepersack verblieb in Hildesheim, und wurde in einen angesehenen Hildesheimer Kaufmann und Ratsherrenfamilie Luceke verheiratet. Als dieser verstarb heiratete sie ein Familienmitglied der ehrbaren Familie von Damme. Genauere Daten sind in der Familienchronik nicht enthalten, aber sie bekommt das große Haus, in der Rathausstr.23, welches auch als "Rolandhaus" in Hildesheim bekannt geworden ist, direkt am Marktplatz. 

Sie starb nach 1404

Unsere ersten Youtube Videos zum Thema Rechnen mit dem Rechentuch, unser Hartmann erklärt die 4 Grundrechenarten.



Wappen der Familie Pepersack
Wappen der Familie Pepersack
Siegelmarke
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Der Mittelalter-Rechner:

IG Hildesheimer Gemeinheit

Mittelalter- Tanzgruppe

Nächster Termin 29.7. öffentliches Training
Nächster Termin 29.7. öffentliches Training

Historische Kostümführungen durch Hildesheim

Der Pepersack ist beim "Kulturium" zu finden!!

Kultur in der Region Hildesheim
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Die Kirche(n) in Hildesheim, im Mittelalter!

Der neue Städtebund:"Die Hanse"

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Europäisches Hansemuseum,Lübeck

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