Ersame Gestære, fruntliken grut tovoren!

26.06.18 Neue Brokatstoffe bei Sartor erhältlich Sartor-Stoffe

Der Familienname "Pepersack" war Programm!

©2017, Brügge
©2017, Brügge

Im Mittelalter entstanden die Familiennamen meistens nach dem Beruf oder dem Ort, wo ein Mensch ansässig war, also der Müller, Schneider, Bäcker, Paternostermaker...oder von Hildesheim, von Bremen, etc...
Daher vermute ich, das bei der Familie Pepersack eben auch der bekannte Pfeffer eine gewichtige Rolle gespielt haben dürfte?! Nachgewiesen ist es allerdings noch nicht.

 

Die Familie Pepersack war nachgewiesener Maßen im Tuchhandel und Getreidehandel engagiert.
Was auch kein Wunder war, lieferten die fetten Böden der Hildesheimer Börde, Jahr für Jahr reiche Ernten und ermöglichten nicht nur der Stadt regelmäßig ihre Speicher zu füllen, sondern Überschüsse an die anderen Städte zu exportieren.  

 


Maße und Gewichte
 spielten im mittelalterlichen Handel eine gewichtige Rolle!

Der Wert der Münzen wurde am darin enthaltenden Silber und Goldgehalt bemessen, "cm" als Längenmaß war noch vollkommen unbekannt. Jede größere Stadt mit eigenem Marktrecht und

vielleicht einer Messe hatte eigene Hohl und Längen Maße, die für fremde Kaufleute zumeist am Rathaus angebracht waren, wo dann jeder sich vergewissern konnte ob ihm/ihr Recht widerfahren war.
Mehr Informationen dazu: Der Mittelalterrechner

Der Marktvogt mit seinen Bütteln überwachte an den Markttagen, die Ordnung und Einhaltung der vorgegebenen Maße und Gewichte.

In Hildesheim war die Rathauswaage an der Rückseite des Gebäudes aufgebaut und stand vor allem den gut betuchten Großkaufleuten und Fernhändlern zur Verfügung, alle anderen mussten Gebühren an den Waagemeister zahlen, um ihre Waren wiegen zu dürfen.
Und nur mit Siegel und Hausmarke versehene Waren durften versendet werden.
  
Gewürze waren im gesamten Mittelalter sehr kostbar. Das lag zum einen an den geringen Mengen, die nach Europa gelangten gemessen an der großen Nachfrage nach diesen exotischen Zutaten aus fernen Ländern.
Das geringe Angebot bestimmte also den Preis auf den Märkten und Messen.
Hinzu kommt, das der Gewürzhandel im Orient in den Händen der Muslime lag, und sie die Gewürze aus Indonesien, Indien, und Afrika herbeischafften, oder auf der Seidenstraße handelten. Sie besaßen das Monopol! 
So war es auch nur eine Frage der Zeit, das im ausgehenden Spätmittelalter, mit den neuen Segeltechniken und Werkzeugen sowie dem Bau besserer Schiffe, die Hochseetauglich waren, sich im 15.Jahrhundert die Menschen aufmachten um die legendären Länder und eine Seeroute dorthin selbst zu suchen. Der Weg übers große Meer in Richtung Westen wurde erforscht.
Man wusste dank Kopernikus und Galileo Galilei, dass die Erde rund war, keine Scheibe, wie es irrtümlich lange Zeit angenommen worden war.
 
Wir, die Familie Pepersack fokussieren uns auf die Lebenswelt eines hanseatischen Kaufmann im späten 14. Jahrhundert.
Allerdings können Sie auch Bilder bewundern, die aus der Zeit der burgundischen Mode kommen könnten.
Unsere Gewandungen/Kostüme sind keine 100%ig historisch korrekte Nachbildungen, sondern historisch angelehnt.
Wir orientieren uns an Abbildungen und Überlieferungen, versuchen aber auch mit viel Handarbeit und Fachwissen die Umsetzung möglichst historisch genau umzusetzen.

So erfahren Sie, lieber Besucher, was es hieß ein hanseatischer Kaufmann zu sein.
Auf dieser Webseite erfahren Sie etwas über:

Die Familie Pepersack gehörte zur Hildesheimer Führungsschicht!

Das Stadtregiment, oder die städtische Führungsschicht rekrutierte sich vorwiegend aus den wohlhabenden Bürgern der Stadt.

Den bischöflichen Ministerialen, dem niederen Adel und den Handelsherren(seßhafte Großkaufleute die das internationale Import und Export Geschäft und den Fernhandel kontrollierten), den führenden Kaufleuten, die allesamt Mitglied in der exklusiven Gewandschneider Gilde waren.

Markenzeichen dieser Kaufleute war zumeist, das sie nicht mehr zu den wandernden und reisenden Kaufleuten zählten, sondern von ihrem Wohnhaus/-Hof aus die Geschäfte führten und ihre Angestellten besaßen, die in ihrem Auftrag zu den Märkten und Messen reisten, oder die Waren transportierten. 

Nur auf den wichtigen Messen, im In und Ausland waren sie noch selbst zu finden, denn dort ging es vorwiegend um die Repräsentation und das knüpfen persönlicher Beziehungen zu den Kunden. 
Auch nutzten sie vermehrt die Schriftlichkeit, das führen der Handelsbücher, die doppelte Buchführung und Korrespondenz mit den ausländischen Geschäftspartnern und Niederlassungen. 
Berechneten die Gewinne und Handelsspannen mit Hilfe von Rechentüchern und -Tischen. 

Ein Kennzeichen dieser städtischen Führungsschicht war auch der Grundbesitz, den sie erwarben, das Geld stammte aus den Gewinnen der Handelsgeschäfte. 
So galt Landbesitz auch bis ins späte Mittelalter und darüberhinaus als ein Zeichen des Wohlstand und Reichtum. 
Im Buch von Karl Josef Uthmann über die Sozialstruktur und Vermögensbildung in Hildesheim können wir erfahren das Hinrik Pepersack 6 Hufen(~45 ha=1688580 m²) Land,2 Meierhöfe, ein Kothof und mehrere Zehnt Abgaben besaß, und im bischöflichen Lehnsverzeichniss aufgeführt gewesen ist, als Lehnsmann.

Die Geschäfte der Familie Pepersack aus Hildesheim und Lübeck auf der Frankfurter Messe....

Die Lübecker Frankfurt-Händler des 14.Jahrhunderts

Die norddeutschen Kaufleute, die im 12. und 13. Jahrhundert den Ostseeraum wirtschaftlich erschlossen, bauten seit dem zweiten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts ihren Handel zwischen Trave und Mainländern sehr stark aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt (verkürzte Darstellung):
I. Der Kreis der Kaufleute um Andreas von Rostock
1. Andreas von Rostock und der Frankfurter Lübeck-Händler Johan Lemmechin
2. Werner Vredeland und Herman Roseman aus Göttingen
II. Frankfurtkaufleute der ersten Jahrhunderthälfte
1. Die Warscowe und ihre Geschäftsfreunde
2. Gerlach Weyse und Johan Lam
3. Die (van) Plawe und die (van) Hama aus Hamburg
III. Frankfurtkaufleute der Jahrhundertmitte
1. Thiedeman Witte
2. Eghard Sasse aus Erfurt, Conrad Sledorn aus Hildesheim und Johan (van) Luneborch
3. Giso und Johan van Munster und Johan Perceval aus Braunschweig
4. Die Blomenrod und Godekin van Dulmen
5. Bernhard Pepersak und Johan van Uppem aus Hildesheim
6. Joahn Paternostermaker und Johan Krukow
IV. Großkaufleute der zweiten Jahrhunderthälfte
1. Johan und Bernhard Nyebur aus Lüneburg und Gerhard Salmesten aus Frankfurt
2. Johan und Brand van Stockem und Jordan Cubbeling aus Braunschweig
3. Giselbert van der Nyestad aus Hannover und Hartman Pepersak aus Hildesheim
4. Hinrik Kok und Johan Grote
V. Zusammenfassung und Ausblick
Bibliographie
Register
Abkürzungen
Handelsgüter
Ortsnamen
Personennamen

Jahr: 2006
Seiten: 336
Format: 15 x 21,5 cm
Einband: Festeinband
ISBN: 978-3-7950-0482-8
Autor: Wilhelm Koppe und Gert Koppe
Quelle

Am 13.5.2018 waren wir zu Gast bei dem Verein: Das Hansevolk zu Lübeck, anlässlich des Museumstag im europäischen Hansemuseum, Lübeck.

Der Hansetag von 1476 am Museumstag,13.5.18, in Lübeck, im europäischen Hansemuseum nachgestellt, durch den Verein das Hansevolk zu Lübeck e.V. mit vielen Mitwirkenden unter anderem auch mit einer Hildesheimer Delegation. Die Familie Pepersack zusammen mit Gesinde und dem Hauptmann unserer Stadtwache.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung, es wurde getanzt, gekocht, viel gegessen, viel getrunken, natürlich wurde auch durch die Ratsendboten beraten, miteinander und untereinander.
Verein: Das Hansevolk zu Lübeck e.V.

Das internationale Mittelalter Hanseprojekt-Alte Salzstrasse

Die alte Handelsroute- Alte Salzstrasse wiederzubeleben, durch vor Ort ansässige Mittelaltergruppen in den betreffenden Ländern, durch die diese alte Handelsroute führte.
Die Berliner Rittergilde, hat zusammen mit ihren polnischen Freunden dieses Projekt initiiert und ist für die deutsche Seite federführend daran beteiligt.

Ein langfristiges Ziel soll es sein, das die regionalen Partner bei diesem Projekt, weites gehend alleine für die weitere Organisation und Umsetzung, in einem Radius von ca. 100km zuständig sein sollen.

Wir wollen mit diesem Projekt, die Vernetzung von Mittelaltergruppen, mit einer ähnlichen Zeitstellung (14. Jahrhundert) im regionalen und internationalen Bereich erreichen, um sich gegenseitig bei Veranstaltungen zu unterstützen und den Gedanken des kulturellen, Freundschaft stiftenden Zusammensein weiter zu tragen.

Ein langfristiges Ziel wäre es, zum Beispiel, typische Handelswaren der Hanse auf dieser alten Handelsroute, mit den Fortbewegungsmitteln(Kutschen, Flusskähne, Pferd, Karren...) der damaligen Zeit von A nach B zu transportieren.

Dazu ist es notwendig, das jeder Partner, für seinen Bereich(ca. 100km Radius) ein möglichst dichtes Netz an befreundeten Gruppen und Akteuren errichtet, die als Wegestationen dienen um die Ware über diese lange Distanz transportieren zu können.

Es gibt bereits eine Handvoll polnischer Gruppen, die sich aktiv in das Projekt einbringen und Mittelalter Veranstaltungen auf polnischer Seite organisieren und veranstalten.

Auf deutscher Seite, ist die Berliner Rittergilde federführend damit beschäftigt weitere geeignete Partner für das Projekt zu finden, die ihrerseits dabei aktiv mithelfen dieses Projekt weiter zu beleben.

Welche Rolle spielt Hildesheim in diesem Projekt?

Hildesheim liegt nun nicht an der alten Salzstrasse, worum es in diesem Hanseprojekt geht.

 

Aber Hildesheim, war ab 1367 Mitglied des deutschen Hansebundes und war bereits lange vorher(13. Jahrhundert) schon sehr aktiv im sächsischen Städtebund, ein überregional aktiver Bund sächsischer Städte(Hildesheim, Braunschweig, Hameln, Hannover, Magedeburg, Northeim, Göttingen,....).

So könnte Hildesheim auf regionaler Ebene, dabei aktiv mitwirken, die jetzigen Lücken im Streckennetz zu schließen und darüber hinaus auch, auf überregionaler Ebene Handelsrouten zwischen den Partnerstädten etablieren zu helfen.


Was wollen wir also?

  • Mittelaltergruppen in einem Radius von ca. 100km für dieses Projekt begeistern
  • Ein Netzwerk aufbauen, das es uns ermöglicht mit befreundeten Gruppen eigenständige Veranstaltungen zu organisieren und damit das Hanseprojekt zu bewerben.
  • Die historischen Handelsrouten im Raum Hildesheim zusammen mit den Mittelaltergruppen nutzbar zu machen, um Handelswaren, auf diesen Routen von A nach B zu befördern, auf mittelalterliche Art und Weise.
  • Einen aktiven Dialog und Austausch zwischen den. in unserem Bereich, bereits aktiven Gruppen zu etablieren, zum Zweck der aktiven Zusammenarbeit im Rahmen des Hanseprojektes.

 

Wer daran Interesse hat, mitzuwirken kann sich gerne bei uns melden! Kontakt

Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtet über das Hanseprojekt.

©2018 Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtet über das Hanseprojekt
©2018 Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtet über das Hanseprojekt

Ein paar erklärende Worte zu meinem Onlineshop.

Ich betreibe keinen Einzelhandel, kein Ladengeschäft und habe auch keine eigenen Waren vorrätig!!
Alle Angebote sind lediglich in virtueller Form vorhanden und werden an die originären Anbieter als Bestellung weitergeleitet!

 

Das kann bedeuten:

  • Angebote in meinem Shop können zeitweilig vom jeweiligen Anbieter abweichen!
  • Meine Preise können zeitweilig vom jeweiligen Anbieter-Preis abweichen!
  • Verfügbarkeit der Ware orientiert sich am Original Angebot im Shop des jeweiligen Anbieter.


Somit vermittle ich nur zwischen Angebot und Nachfrage.

Bei Musterstoffen bitte ich darum den Anbieter direkt zu kontaktieren!

 

 

Hier geht es zu meinem Online-Shop!

 

Wenn Sie also bei mir Stoffe bestellen möchten, leite ich die Bestellungen umgehend zur Firma Sartor weiter und von dort wird die Ware, nach Eingang des Geldes versendet. 
Bestellen Sie also via Vorkasse, dauert es in der Regel nochmal 5 Banktage ehe das Geld bei der Firma Sartor eingegangen ist, und die Ware versandfertig gemacht werden kann!

Ich bitte dieses in dringenden Fällen miteinzubeziehen!!
Ansonsten empfiehlt sich die Zahlung mit dem Bezahldienst von PayPal!!

 

Die Menge bezieht sich immer auf einen (!!) laufenden Meter!
Wenn Sie 2 Meter bestellen möchten, dann bitte Menge 2 eingeben!!

 

Es kann vorkommen, das hier gezeigte Artikel bei Sartor bereits ausverkauft sind!
Dann sind die Stoffe auch hier nicht mehr vorrätig!!
Bitte schauen Sie immer nochmal auf der Webseite von Sartor-Stoffe, ob dort der gewünschte Stoff noch lieferbar ist?! 
Sartor-Stoffe Webseite: http://www.sartor.cz/

Wappen der Familie Pepersack
Wappen der Familie Pepersack
Siegelmarke
Siegelmarke

Unser Wahlspruch lautet:
humanus esse imprimis

Mitglied im Händlerbund

Der Mittelalter-Rechner:

Mittelalter- Tanzgruppe

Der nächste Termin: 27.07.2018
Der nächste Termin: 27.07.2018

Neu!! (BIO)Met von Met Amensis:

Historische Kostümführungen durch Hildesheim

Der Pepersack ist beim "Kulturium" zu finden!!

Kultur in der Region Hildesheim
Kultur in der Region Hildesheim
Banner

Liturgischer Kalender:

Die Kirche(n) in Hildesheim, im Mittelalter!

Der neue Städtebund:"Die Hanse"

Das Hanseprojekt- Alte Salzstrasse

Das SRI- Projekt

©2018 SRI- Hoftag auf Burg Svihov, CZ
©2018 SRI- Hoftag auf Burg Svihov, CZ

Die Hildesheimer Kartause:

Die Zisterzienser in Hildesheim

Hildesheim

Hansischer Geschichtsverein:

Das Bistum Hildesheim

Diekholzen

Das Dielenhaus(Lübeck)

Hildesheimer Gemeinheit AD1350

Die historische Stadtwache Hildesheim

Das Hansevolk zu Lübeck e.V.

Europäisches Hansemuseum,Lübeck

Diese Webseite übersetzen?

Website Übersetzung

Besucher meines Kontor:

Pepersack Podcast

laut fm-Das Mittelalter-Radio:

Die Familie Pepersack hat die Aachener Erklärung unterzeichnet!

Webseite durchsuchen

Diese Webseite wurde vom Pepersack erstellt!  © 2010-2018