Ersame Gestære, fruntliken grut tovoren!

15.05.18 Neue historische Brokate von Sartor.cz erhältlich hist. Stoffe

Der Familienname "Pepersack" war Programm!

©2017, Brügge
©2017, Brügge

Im Mittelalter entstanden die Familiennamen meistens nach dem Beruf oder dem Ort, wo ein Mensch ansässig war, also der Müller, Schneider, Bäcker, Paternostermaker...oder von Hildesheim, von Bremen, etc...
Daher vermute ich, das bei der Familie Pepersack eben auch der bekannte Pfeffer eine gewichtige Rolle gespielt haben dürfte?! Nachgewiesen ist es allerdings noch nicht.

 

Die Familie Pepersack war nachgewiesener Maßen im Tuchhandel und Getreidehandel engagiert.
Was auch kein Wunder war, lieferten die fetten Böden der Hildesheimer Börde, Jahr für Jahr reiche Ernten und ermöglichten nicht nur der Stadt regelmäßig ihre Speicher zu füllen, sondern Überschüsse an die anderen Städte zu exportieren.  

 


Maße und Gewichte
 spielten im mittelalterlichen Handel eine gewichtige Rolle!

Der Wert der Münzen wurde am darin enthaltenden Silber und Goldgehalt bemessen, "cm" als Längenmaß war noch vollkommen unbekannt. Jede größere Stadt mit eigenem Marktrecht und

vielleicht einer Messe hatte eigene Hohl und Längen Maße, die für fremde Kaufleute zumeist am Rathaus angebracht waren, wo dann jeder sich vergewissern konnte ob ihm/ihr Recht widerfahren war.
Mehr Informationen dazu: Der Mittelalterrechner

Der Marktvogt mit seinen Bütteln überwachte an den Markttagen, die Ordnung und Einhaltung der vorgegebenen Maße und Gewichte.

In Hildesheim war die Rathauswaage an der Rückseite des Gebäudes aufgebaut und stand vor allem den gut betuchten Großkaufleuten und Fernhändlern zur Verfügung, alle anderen mussten Gebühren an den Waagemeister zahlen, um ihre Waren wiegen zu dürfen.
Und nur mit Siegel und Hausmarke versehene Waren durften versendet werden.
  
Gewürze waren im gesamten Mittelalter sehr kostbar. Das lag zum einen an den geringen Mengen, die nach Europa gelangten gemessen an der großen Nachfrage nach diesen exotischen Zutaten aus fernen Ländern.
Das geringe Angebot bestimmte also den Preis auf den Märkten und Messen.
Hinzu kommt, das der Gewürzhandel im Orient in den Händen der Muslime lag, und sie die Gewürze aus Indonesien, Indien, und Afrika herbeischafften, oder auf der Seidenstraße handelten. Sie besaßen das Monopol! 
So war es auch nur eine Frage der Zeit, das im ausgehenden Spätmittelalter, mit den neuen Segeltechniken und Werkzeugen sowie dem Bau besserer Schiffe, die Hochseetauglich waren, sich im 15.Jahrhundert die Menschen aufmachten um die legendären Länder und eine Seeroute dorthin selbst zu suchen. Der Weg übers große Meer in Richtung Westen wurde erforscht.
Man wusste dank Kopernikus und Galileo Galilei, dass die Erde rund war, keine Scheibe, wie es irrtümlich lange Zeit angenommen worden war.
 
Wir, die Familie Pepersack fokussieren uns auf die Lebenswelt eines hanseatischen Kaufmann im späten 14. Jahrhundert.
Allerdings können Sie auch Bilder bewundern, die aus der Zeit der burgundischen Mode kommen könnten.
Unsere Gewandungen/Kostüme sind keine 100%ig historisch korrekte Nachbildungen, sondern historisch angelehnt.
Wir orientieren uns an Abbildungen und Überlieferungen, versuchen aber auch mit viel Handarbeit und Fachwissen die Umsetzung möglichst historisch genau umzusetzen.

So erfahren Sie, lieber Besucher, was es hieß ein hanseatischer Kaufmann zu sein.
Auf dieser Webseite erfahren Sie etwas über:

Die Familie Pepersack gehörte zur Hildesheimer Führungsschicht!

Das Stadtregiment, oder die städtische Führungsschicht rekrutierte sich vorwiegend aus den wohlhabenden Bürgern der Stadt.

Den bischöflichen Ministerialen, dem niederen Adel und den Handelsherren(seßhafte Großkaufleute die das internationale Import und Export Geschäft und den Fernhandel kontrollierten), den führenden Kaufleuten, die allesamt Mitglied in der exklusiven Gewandschneider Gilde waren.

Markenzeichen dieser Kaufleute war zumeist, das sie nicht mehr zu den wandernden und reisenden Kaufleuten zählten, sondern von ihrem Wohnhaus/-Hof aus die Geschäfte führten und ihre Angestellten besaßen, die in ihrem Auftrag zu den Märkten und Messen reisten, oder die Waren transportierten. 

Nur auf den wichtigen Messen, im In und Ausland waren sie noch selbst zu finden, denn dort ging es vorwiegend um die Repräsentation und das knüpfen persönlicher Beziehungen zu den Kunden. 
Auch nutzten sie vermehrt die Schriftlichkeit, das führen der Handelsbücher, die doppelte Buchführung und Korrespondenz mit den ausländischen Geschäftspartnern und Niederlassungen. 
Berechneten die Gewinne und Handelsspannen mit Hilfe von Rechentüchern und -Tischen. 

Ein Kennzeichen dieser städtischen Führungsschicht war auch der Grundbesitz, den sie erwarben, das Geld stammte aus den Gewinnen der Handelsgeschäfte. 
So galt Landbesitz auch bis ins späte Mittelalter und darüberhinaus als ein Zeichen des Wohlstand und Reichtum. 
Im Buch von Karl Josef Uthmann über die Sozialstruktur und Vermögensbildung in Hildesheim können wir erfahren das Hinrik Pepersack 6 Hufen(~45 ha=1688580 m²) Land,2 Meierhöfe, ein Kothof und mehrere Zehnt Abgaben besaß, und im bischöflichen Lehnsverzeichniss aufgeführt gewesen ist, als Lehnsmann.

28.11.2017 die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtet über den Pepersack:

©2017, Hildesheimer Allgemeine Zeitung (cha)
©2017, Hildesheimer Allgemeine Zeitung (cha)
Die Hansebosse, Familie Pepersack aus Hildesheim, Beitrag der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung
PDF Artikel zum Beitrag in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung vom 28.11.2017
Hildesheimer Allgemeine 28.11.2017.pdf
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Die Herren der Hanse

Was war die Hanse? Ein Städtebund? Diese Untersuchungen betrachten die «Städtehanse» unter einem neuen Aspekt und kommen zu einer anderen Antwort auf diese seit hundert Jahren strittige Frage. Im Mittelpunkt stehen die Ratsherren, die als Delegierte Städte auf dem Hansetag vertraten und die hansische Politik bestimmten. Es zeigt sich, dass diese Herren nicht an erster Stelle auf die Interessen einer Stadt verpflichtet waren. Sie waren verwandtschaftlich und geschäftlich mit führenden Kaufleuten und Ratsherren in anderen Städten verbunden. Auf Hansetagen trafen sie enge Geschäftspartner und Verwandte wie Cousins, Schwäger, Onkel oder sogar Brüder, die als Delegierte anderer Städte auftraten. Die (handelspolitischen) Interessen dieser städteübergreifenden Netze vertraten die Delegierten auf den Versammlungen. Auf Hansetagen wurden die unterschiedlichen Netze immer wieder zum Netzwerk Hanse verbunden.

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Der Hansetag von 1476 am Museumstag,13.5.18, in Lübeck, im europäischen Hansemuseum nachgestellt, durch den Verein das Hansevolk zu Lübeck e.V. mit vielen Mitwirkenden unter anderem auch mit einer Hildesheimer Delegation. Die Familie Pepersack zusammen mit Gesinde und dem Hauptmann unserer Stadtwache.
 
Es war eine sehr schöne Veranstaltung, es wurde getanzt, gekocht, viel gegessen, viel getrunken, natürlich wurde auch durch die Ratsendboten beraten, miteinander und untereinander.

Ich betreibe keinen Einzelhandel, kein Ladengeschäft und habe auch keine eigenen Waren vorrätig!!
Alle Angebote sind lediglich in virtueller Form vorhanden und werden an die originären Anbieter als Bestellung weitergeleitet!

 

Das kann bedeuten:

  • Angebote in meinem Shop können zeitweilig vom jeweiligen Anbieter abweichen!
  • Meine Preise können zeitweilig vom jeweiligen Anbieter-Preis abweichen!
  • Verfügbarkeit der Ware orientiert sich am Original Angebot im Shop des jeweiligen Anbieter.


Somit vermittle ich nur zwischen Angebot und Nachfrage.

Bei Musterstoffen bitte ich darum den Anbieter direkt zu kontaktieren!

 

 

Hier geht es zu meinem Online-Shop!

 

Wenn Sie also bei mir Stoffe bestellen möchten, leite ich die Bestellungen umgehend zur Firma Sartor weiter und von dort wird die Ware, nach Eingang des Geldes versendet. 
Bestellen Sie also via Vorkasse, dauert es in der Regel nochmal 5 Banktage ehe das Geld bei der Firma Sartor eingegangen ist, und die Ware versandfertig gemacht werden kann!

Ich bitte dieses in dringenden Fällen miteinzubeziehen!!
Ansonsten empfiehlt sich die Zahlung mit dem Bezahldienst von PayPal!!

 

Die Menge bezieht sich immer auf einen (!!) laufenden Meter!
Wenn Sie 2 Meter bestellen möchten, dann bitte Menge 2 eingeben!!

 

Es kann vorkommen, das hier gezeigte Artikel bei Sartor bereits ausverkauft sind!
Dann sind die Stoffe auch hier nicht mehr vorrätig!!
Bitte schauen Sie immer nochmal auf der Webseite von Sartor-Stoffe, ob dort der gewünschte Stoff noch lieferbar ist?! 
Sartor-Stoffe Webseite: http://www.sartor.cz/

Die Geschäfte der Familie Pepersack aus Hildesheim und Lübeck auf der Frankfurter Messe....

Die Lübecker Frankfurt-Händler des 14.Jahrhunderts

Die norddeutschen Kaufleute, die im 12. und 13. Jahrhundert den Ostseeraum wirtschaftlich erschlossen, bauten seit dem zweiten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts ihren Handel zwischen Trave und Mainländern sehr stark aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt (verkürzte Darstellung):
I. Der Kreis der Kaufleute um Andreas von Rostock
1. Andreas von Rostock und der Frankfurter Lübeck-Händler Johan Lemmechin
2. Werner Vredeland und Herman Roseman aus Göttingen
II. Frankfurtkaufleute der ersten Jahrhunderthälfte
1. Die Warscowe und ihre Geschäftsfreunde
2. Gerlach Weyse und Johan Lam
3. Die (van) Plawe und die (van) Hama aus Hamburg
III. Frankfurtkaufleute der Jahrhundertmitte
1. Thiedeman Witte
2. Eghard Sasse aus Erfurt, Conrad Sledorn aus Hildesheim und Johan (van) Luneborch
3. Giso und Johan van Munster und Johan Perceval aus Braunschweig
4. Die Blomenrod und Godekin van Dulmen
5. Bernhard Pepersak und Johan van Uppem aus Hildesheim
6. Joahn Paternostermaker und Johan Krukow
IV. Großkaufleute der zweiten Jahrhunderthälfte
1. Johan und Bernhard Nyebur aus Lüneburg und Gerhard Salmesten aus Frankfurt
2. Johan und Brand van Stockem und Jordan Cubbeling aus Braunschweig
3. Giselbert van der Nyestad aus Hannover und Hartman Pepersak aus Hildesheim
4. Hinrik Kok und Johan Grote
V. Zusammenfassung und Ausblick
Bibliographie
Register
Abkürzungen
Handelsgüter
Ortsnamen
Personennamen

Jahr: 2006
Seiten: 336
Format: 15 x 21,5 cm
Einband: Festeinband
ISBN: 978-3-7950-0482-8
Autor: Wilhelm Koppe und Gert Koppe
Quelle

Wappen der Familie Pepersack
Wappen der Familie Pepersack
Siegelmarke
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Der nächste Termin: 25.5.18
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Der Pepersack ist beim "Kulturium" zu finden!!

Kultur in der Region Hildesheim
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