Herzlich Willkommen bei den Hildesheimer-Pepersacks!!

Das mittelalterliche Kontor, ein Ort des Kaufen und Verkaufen...
Das mittelalterliche Kontor, ein Ort des Kaufen und Verkaufen...

Seyd gegrüßt ihr ehrenwerten Besucher meines bescheidenen Kontors, der Fernhändler- und Ratsherrenfamilie Pepersack zu Hildesheim. 

 

Auch in diesem Jahr werdet ihr in meinem Kontor allerley wissenswertes über die Familie Pepersack an dieser Stelle finden.

 

Dieses Kontor, ist in erster Linie eine wissenswerte und sehenswerte Ansammlung von Beiträgen und Wissen über die altehrwürdige Ratsherrenfamilie Pepersack aus Hildesheim.

 

So, oder so ähnlich könnte es durchaus ausgesehen haben, aber es entspricht keiner 100%igen Authtentizität sondern soll den Menschen einfach einen Eindruck geben, mit welcher Pracht die städtische Oberschicht sich umgeben und gekleidet hat.

Inzwischenzeit hat sich die Sammlung von Informationen zu einem wahren Kontor gemausert!

Seit September 2012 ist mein Onlineshop geöffnet, mein kleines und bescheidenes Kontor des Pepersack.

 

Diese Seite soll aber in erster Linie kein Shop mit geschichtlichem Anhang sein, sondern genau umgekehrt, eine informelle Seite über die Rats- und Fernhändlerfamilie Pepersack zu Hildesheim mit einem Onlineshop als Ergänzung zu dem Angebot an geschichtlichen Informationen.

 

So war das Kontor natürlich nicht nur das Zentrum des wirtschaftlichen und finanziellen Handelns sondern auch der Ort der Familie, hier fand Leben statt, hier wurde Politik gemacht und hier wurden Strategien ersonnen um noch mehr Macht und Einfluss zu erlangen.

 

Und wie das Kontor, das Haus der Familie Pepersack ausgesehen haben möge, oder welch Leben darin vorzufinden war, das entzieht sich bislang meiner genauen Kenntniss.

Daher richte ich micht nach Büchern und Quellen, anderer Hansestädte zu dieser Zeit, wo es mehr Informationen zum Leben der städtischen Oberschicht gibt.

 

Daraus kann man dann, mit regionalen Abweichungen und Besonderheiten, einen Vergleich zur Hildesheimer Geschichte ziehen.

 

Ich weiß, das die Familie Pepersack in Hildesheim nicht die reichste und mächtigste Familie in Hildesheim war, aber sie war mit Sicherheit bedeutend, einflussreich und wohlhabend, und gehörte eben zur städtischen Führungsgruppe(Patriziat) im 13. bis 16.Jahrhundert, bis zum erlöschen im Mannesstamm 1538.

 

Und so soll es auch 2013 wieder sein, neues Wissen über die Pepersack wird hinzukommen und neue Beiträge über unsere Aktivitäten als Repräsentationen dieser mittelalterlichen Ratsherren und Patrizierfamilie Pepersack werden hier zu finden sein.

 

Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt und eine angenehme Zeitreise ins Mittelalter des Pepersack &Co.

 

Gehabt euch wohl 

Henricus und Rahel Pepersack

 

 

Das Kontor des Pepersack....

Das Kontor des Pepersack in Reval(Tallinn)
Das Kontor des Pepersack in Reval(Tallinn)

Das mittelalterliche Koophuis, die Tuchhalle...

Das Rathaus
Das Rathaus

Zu Beginn des 13.Jahrhundert gelang es den Hildesheimer Bürgern immer mehr, sich dem eisernen Griff des Stadtherren, dem Bischof zu entziehen.

 

Nicht immer war das Verhältnis von Bischof und Stadt-Bürgertum gestört, oder gar verfeindet, es lag natürlich auch immer daran, welcher Kandidat zur Zeit den Bischofsstuhl inne hatte, oder wer als Consules die Stadtregentschaft für sich beanspruchte.

 

Noch unter Bischof Bernward, erfuhr die Stadt einen Aufschwung, dadurch das er viele Aufträge zur Erschaffung der großartigen Kirchenschätze und wunderbarer Bauwerke an hiesige Handwerker vergab.

 

Auch unter Bischof Godehard, der ja später als Stadtpatron verehrt wurde, war das Verhältnis noch sehr entspannt.

 

Ab 1217 ist von den "Consules" in den Urkunden die Rede. Eine ausgewählte Gruppe von wohlhabenden Kaufleuten und Handwerkern, die es sich leisten konnten, ihre Zeit zugunsten der Stadtregierung zu widmen.

 

Während der Großteil der Stadtbevölkerung eher damit beschäftigt  war ihr Tagwerk zu vollrichten, um ihr täglich Brot zu verdienen, so  konnten es sich die Fernkaufleute und wohlhabenden Handwerker leisten sich mit den Aufgaben einer Stadtregierung zu befassen.

 

Im Laufe der Jahrzehnte aber verschob sich das Gewicht, der als "Consules" tätigen Stadtregierung immer mehr zu den Fernkaufleuten.

Woraus sich im spätmittelalterlichen Hildesheim, wie auch in anderen Städten, das "Patriziat" bildete, die städtische Oberschicht, die ihre Funktion als Stadtherren in zunehmender Art und Weise immer mehr zu einer Familienerbsache werden ließ.

 

So wurden die Ratsstühle an die nächste Familiengeneration vererbt und die Ratsherren saßen auf Lebenszeit im Hildesheimer Rat.

 

Das erste Hildesheimer "Rathaus" oder auch Gemeindehaus stand an der Ecke Hoher Weg/St. Andreas Kirchplatz(Heute Schmelz-Reformhaus).

Im Laufe der Zeit aber wuchsen die Aufgaben der Stadtregierung immer mehr, und es wurde nach einem neuen Platz für ein noch größeres Haus gesucht.

 

Am heutigen Marktplatz wurde man fündig, dort standen die Buden der Schuhmacher und auch das Gildehaus der Schuhmacher war dort angesiedelt, zudem befand sich ein Tor und ein Bergfried(Lilie) an dem Platz wo heute das Rathaus steht.

 

Weil der Bau eines Rathauses auch immer Unsummen an Geld verschlungen hat, so war man sich einig, das es eine doppelte Verwendung geben sollte. Zum einen war es Sitz des Bürgermeisters und des Rates, Sitz der städtischen Verwaltung, zum anderen war es Lagerraum, Gefängnis-Kerker und Repräsentationsraum.

 

Zu Anfang allerdings befanden sich vorwiegend die Lagerhallen(Keller) der Tuchkaufleute dort, die ihre kostabren Tücher und feinstes Leinen, sowie Brokat und Seide dort lagerten.

Im Erdgeschoß befanden sich die einzelnen Buden der Gewandschneider, und in den oberen Räumen saß die Verwaltung und tagte der Rat.

 

Später kam dann der Einbecker Keller und ein Weinausschank, im Keller, hinzu

und unter dem Lilien-Turm befand sich der Kerker, der sog. "Ziegenbock-Keller".

 

Wenn du dich die ganze Nacht gewälzt hast und gewacht

Und dein großes Haus mit Wollsäcken gefüllt,

Die Dachbalken biegen sich von den Schinken, die dort hängen,

Und voll gestopft mit Silbermünzen sind deine Schatullen,

Was soll dann werden aus all dem Reichtum,

wenn nichts ausgegeben wird?

Manches wird verrotten, manches verrosten, manches die Ratten füttern.

 

Lass das Horten in deinen Truhen, um der Liebe Christi willen!

Lass das Volk und die Armen teilhaben an deinem Silber;

Denn wenn du länger so lebst, glaub mir nur,

Wirst du in der Hölle enden, weil du hier nur gespart hast.

 

(aus Wynnere and Waystoure, einem Streitgedicht zwischen einem Geizhals und einem Verschwender, ca. 1350, Verfasser unbekannt)


Häuser in der Osterstrasse
Häuser in der Osterstrasse

Dieses Bild zeigt einen Blick auf die Osterstrasse/Scheelenstrasse wo eines der Häuser der Familie Pepersack stand.

 

Das Elternhaus der Pepersack Familie war in der Scheelenstrasse(Ostseite) unweit des Pferdemarktes zu finden.

 

 

Der "Pepersack"....!!

Als Pfeffersäcke wurden spöttisch der Hanse angehörende Händler bezeichnet. Der Begriff entstand, weil der Wohlstand einiger von ihnen auf dem Handel mit Gewürzen aus Übersee beruhte, für die im Mittelalter zusammenfassend der Begriff „Pfeffer“ stand. Bis heute wird „Pfeffersack“ teilweise abfällig für reiche, rücksichtslos nur auf Geld und Macht bedachte Menschen verwendet.
'Nürnberger Pfeffersack': Spottname für Nürnberger, Nürnberger Kaufleute, vermutlich wegen ihres Handels mit levantinischen Spezereien.

Von http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeffersack

 

Die Hildesheimer Ratsherren- und Tuchhändlerfamilie Pepersack, wurde aber nicht nur spöttisch "Pfeffersäcke" gerufen, nein, der Familienname war durchaus auch  Programm, wie wir in der Familien-Chronik nachlesen können. 

 

Woher die Familie Pepersack ursprünglich stammt, ist mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt!

Ich habe aber eine Theorie, die auf der genealogischen Namensforschung beruht, wonach der Name "Pepersack" aus dem franz. oder niederländischen Bereich kommt.

So könnte die Familie Pepersack im Zuge der Umsiedlungs und Wanderungsbewegungen im 12./13.Jahrhundert(in einigen Teilen des mittelalterlichen Flanderns) nach Hildesheim gelangt sein.

Als möglicher Grund könnte die Hildesheimer Dammstadt  genannt werden.

mittelalterliche Impressionenen aus Hildesheim und zum Pepersack

Spuren der Pepersack im heutigen Hildesheim

Pepperworth

 

"Die Pepperworth, als Flurname für ein Grundstück, eine Wort (Wurte), 1413 erstmals genannt, bezeichnet ohne Zweifel als sog. ""Klammerform"" (weil ein Wortteil ""ausgeklammert"", ausgeschieden wurde) eine Wort der Hildesheimer Femhändlerfamihe Pepersack

Ich habe in den Aufzeichnungen im Stadtarchiv Hildesheim Hinweise auf einen "Pepersack's Garten" sowie einen "Pepersack's Kamp" gefunden.

Diese sollen sich vor der Hildesheimer Neustadt befunden haben.

 

2 Hufen Land soll der "Pepersack's Kamp" umfasst haben.

 

Hospital der Familie Pepersack

 

Auf dem Kirchhof der Andreaskirche soll sich einst das Hospital der Familie Pepersack befunden haben."Pepersack Heilig Geist"

 

Wappen der Familie Pepersack
Wappen der Familie Pepersack
Siegelmarke
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Der nächste Termin:28.4.2017
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Kultur in der Region Hildesheim
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