Die Wechselstube des Hildesheimer Pepersack

Der Geldwechsler und seine Frau (Bild von Marinus van Reymerswaele, vor 1533?)
Der Geldwechsler und seine Frau (Bild von Marinus van Reymerswaele, vor 1533?)

Geldwechsler ist ein mit dem Aufkommen von Münzen von alters her bekannter kaufmännischer Beruf. Wie der Name sagt, tauscht der Anbieter gegen Entgelt fremde Zahlungsmittel in orts- oder landesübliches Geld um. In den Industriestaaten erledigen inzwischen Wechselstuben und Geldwechselautomaten solche Geschäfte mit Kunden. Die Entwicklung der Geldwechsler ist eng mit der Münz- und Geldgeschichte verbunden. Eine Blütezeit ist im Mittelalter bekannt. Man geht allgemein davon aus, dass in dieser kaufmännischen Tätigkeit die Ursprünge der modernen Kreditinstitute liegen.

Geschäftsabwicklung

Das Ausüben der Geschäfte erforderte früher wie heute das Bereithalten sowohl von verschiedenen gängigen Münzsorten für die Kunden als auch gegebenenfalls von Barren in Gold oder Silber. Das Hauptgeschäft des Geldwechslers bestand und besteht im Umrechnen von Kursen, verbunden mit dem anschließenden Abzählen von Geld zur Hereinnahme in seinen oder der Aushändigung aus seinem Bestand.

Kenntnisse und Fertigkeiten

Der Geldwechsler in historischer Zeit benötigte eine ausgezeichnete Kenntnis über den Feingehalt von Gold- und Silbermünzen und die Echtheit der Stücke. Dazu war eine mehrjährige Erfahrung erforderlich, um sofort beim Wechselgeschäft über dessen Vornahme entscheiden zu können. Im Idealfall genügte in früherer Zeit sein Augenschein, gegebenenfalls musste er jedoch eine Waage zu Hilfe nehmen. Kopfrechnen war gefragt, wenn er die eine Währung in die Stücke einer anderen umzurechnen hatte, da viele Währungen noch nicht über ein Dezimalsystem verfügten.

Ein Geldwechsler musste ferner mit einer einfachen Buchführung vertraut sein. Eine Kernaufgabe war bei Messeveranstaltungen das Entgegennehmen von Einlagen anreisender Kaufleute für die Dauer des Aufenthalts. Die Einlage wurde in den Büchern des Geldwechslers vermerkt und verringerte sich durch Einkäufe von Waren, die dem Verkäufer als Einlage erwuchsen. Am Schluss erhielt der Einleger nur den Saldo aus den für ihn gemachten Eintragungen in Währung wieder zurück.[1]

Das Führen von Geschäftsbüchern weitete sich aus, als Geldwechsler sowohl zur Kreditgewährung übergingen als auch „Wechselbriefe“ an Geschäftsfreunde in anderen Regionen anfertigten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Geldwechsler


Auch die Familie Pepersack, in Hildesheim, sowie in Lübeck besaß eine Wechselstube, wo der auswärtige Händler, Pilger oder Handwerker, seine Währung in Hildesheimer Währung wechseln konnte.


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Wappen der Familie Pepersack
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Siegelmarke
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Der nächste Termin:26.5.2017
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