Horch auf, mein Niedersachsen,

Ein edles Blümelei

Ist deinem Grund entwachsen,

Ein Kleinod, hold und fein!

 

Das blitzt und lacht im Grunde,

Gleich wie ein Perlenband,

Das Gott zur guten Stunde

Der Stadt ums Haupt einst wand!

 

Es weht um ihre mauern

Ein wunderbares Lied.

Wie das mit heil ’gen Schauern

Wohl durch das Herz mir zieht!

 

So schön wie Elfenreigen

In holder maiennacht,

sich alte Straßen zeigen

In märchenhafter Pracht!

 

Wo ist im deutschen Norden

Wohl eine Stadt wie du?

Was dir an Schönheit worden,

Fiel keiner andern zu!

 

Das zog aus weiter Ferne

Mich immer wieder heim,

wie meines Glückes Sterne:

O du mein Hildesheim!

 

 

 

Das "Vater Unser" im Hildesheimer Platt...

Als der Kardinal Nikolaus von Cusa im Jahre 1451 nach Hildesheim kam, fand er solch große Unwissenheit in religiösen Dingen beim Volke, daß er in den Kirchen Tafeln aufhängen ließ, auf welche in plattdeutscher Sprache das Vaterunser, der Glaube, die 10 Gebote  und der englische Gruß geschrieben waren.

Vaterunser

 

Vader unser, de du bist in den Hymmeln.

Gehylliget werde dyn name. To kome dyn Rike.

Dyn wille, de werde in den Hymmeln und in der Erde.

Unse degelike Brod gif uns hyte.

Unde vorgif uns unse Schulde, alse wy ock vorgewen unsen Schuldener.

Und enleyde uns nicht in Bekoringe.

Under lose uns van Quale.

Amen.  

 

10 Gebote

 

Dit sünt de hilgen X Bode Goddes:

Boven alle ding hebbe lew dynen God.

Nicht idel - noch in spott.

Viere de hylgen Dage aller Gader.

Ehre Moder und Vater.

Mydt Willen eder myt werke sla nemende dot.

Stel nicht, viel hestu Not.

Buten dem Echte do nene Unkuscheyt.

Begere  nemendes Beddegenot,

Noch myt Unrechte nemedes Goet.

We nicht enthalt desse teyn Gebot de mag nümmer komen to Godt. 

Am Marktplatz

 

Da schlug es Elf von sieben Türmen,

in Dämmerdunkel ruht die Stadt;

hell leuchtet auf dem Markt hernieder

vom Rathausturm das Zifferblatt.

 

Am Knochenhaueramtshaus lösen

Mondstrahlen bunte Bilder aus,

und dunkelblaue Schatten spielen

um Wedekind- und Templerhaus.

 

Das Brunnenwasser rauscht und raunt

des Mittelalters goldne Sagen

dem graugewordenen Roland zu,

der schweigend träumt von fernen Tagen.

 

Ein lindes Lüftchen hebt die Flügel,

der Lindenblütenduft erwacht

und zieht in wohlgweisen Wellen

hin durch die blasse Frühlingsnacht.

 

Im Rathausbogendämmerlicht

hält sich ein Pärchen eng umschlungen,

und alle Kirchenglocken sind

in ihren Herzen miterklungen.

  

Albert Sergel (1876-1946)

 

Kehrwieder vom 26.08.2012
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