Gott zum Gruße!
Ich freue mich, das ihr den Weg in mein bescheidenes Kontor gefunden habt.
Wir schreiben aktuell das Jahr Anno Domini 2013 und auch in diesem Jahr werdet ihr in meinem Kontor allerlei wissenswertes über die altehrwürdige Fernhändler Familie Pepersack finden.
Das Kontor und unsere Webseite dient dazu, unser Hobby und Interesse am Mittelalter den Besuchern kund zu tun. Daher findet ihr auch alle nennenswerten Termine, wo die Familie Pepersack zu sehen sein wird, oder wo der Besucher die Fazination Mittelalter selbst erleben kann.
Es gibt im Bereich der heutigen Mittelalter-Szene sehr viele wirklich sehr gute und auf hohem Niveau "arbeitende" Gruppen und Darsteller, die dem Besucher erzählen und veranschaulichen, wie das Mittelalter ausgesehen haben könnte.
In unserer Bildergalerie könnt ihr aus den verschiedenen Jahren Bilder über unsere Besuche auf den Märkten und über unser Kontor finden.
Warum jetzt die Familie Pepersack?
Sind wir etwa verwandt?
Nein!
Wenn man erstmal mit dem "Virus" Mittelalter infiziert ist, dann ergibt es sich in der Regel sehr häufig, dass man selbst auch als Besucher und Gast auf den Mittelaltermärkten tiefer in die Welt des Mittelalters eintauchen möchte, dazu besorgt man sich dann eine passende Gewandung/Kostüm und schlüpft in eine Rolle, die man sich selbst gestalten kann.
Entweder als Ritter oder Edelfräulein, als Handwerker oder Händler, Möglichkeiten gibt es unzählige.
Also mussten 2 Rollen her, die Möglichkeiten der Entwicklung boten, die den gehobenen Stand abbildeten und angehörten, und nach Möglichkeit noch einen realen, regionalen Bezug boten.
Alles das fanden wir, nach einiger Recherche in der Familie Pepersack, aus Hildesheim.
Eine reiche Fernhändler Familie, die als Ratsherren und Bürgermeister die Geschicke der Stadt mitbestimmten und ihren Reichtum aus dem Handel mit Tuchen, Pelzen und sicherlich auch Gewürzen bezogen.
Mein Interesse gilt der Wirtschaftsgeschichte, vor allem der Hanse, und der Stadtgeschichte Hildesheims, besonders natürlich in Bezug auf die Familie Pepersack.
Unsere Gewandung, entspricht Schnittmustern der Kleidung des 14. und 15.Jhr. sowie den auf Abbildungen und Gemälden zu sehenden figürlichen Darstellungen.
So, oder so ähnlich könnte es durchaus ausgesehen haben, aber es entspricht eben keiner 100%igen Authtentizität sondern soll den Menschen einfach einen Eindruck geben, mit welcher Pracht die städtische Oberschicht sich umgeben und sich gekleidet hat.
Seit September 2012 ist mein Onlineshop geöffnet, mein kleines und bescheidenes Kontor des Pepersack.
In meinem Onlineshop bekommen Sie einen Eindruck über die Vielfalt der Waren mit der ein echter Pfeffersack zu Zeiten der Familie Pepersack gehandelt haben mag.
Sie bekommen unter anderem in meinem Kontor:
Wie auch im späten Mittelalter das Kontor natürlich das Zentrum des wirtschaftlichen und finanziellen Handelns bildete und natürlich auch der Ort war wo Familienleben stattfand, hier wurde Politik gemacht und hier wurden Strategien ersonnen um noch mehr Macht und Einfluss zu erlangen.
Die Familie und die Angestellen und das Gesinde lebten alle zusammen unter einem Dach, es wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und auch gelitten.
Über das Haus der Familie Pepersack kann ich nicht allzuviel berichten, einer der Häuser, die einst im Besitz der Familie Pepersack sich befanden, ist das jetzige "Roland Haus" am Marktplatz, darüber hinaus gab es noch Häuser in der Osterstrasse/Ostseite und Scheelenstr./Ostseite, welches wohl das Elternhaus gewesen sein könnte?!
Daher richte ich mich nach Büchern, Urkunden und Quellen, auch aus anderen Hansestädte zu dieser Zeit, wo es mehr Informationen zum Leben der städtischen Oberschicht gibt.
Daraus kann man dann, mit regionalen Abweichungen und Besonderheiten, einen Vergleich zur Hildesheimer Geschichte ziehen.
Die Familie Pepersack wurde 1257 urkundlich das erste mal erwähnt, als Zeugen.
Ihren Reichtum verdankt die Familie dem Handel mit auswärtigen Stoffen und Tuchen. Sie gehörten der exklusiven Gewandschneider Gilde an.
Natürlich handelte die Familie auch mit Wolle, Korn, sowie Pelzen und sicherlich waren auch Gewürze mit im Sortiment.
Auch der Handel mit Renten, Immobilien und Grundstücken gehörten dazu.
Die Pepersack waren nicht die reichste und mächtigste Familie in Hildesheim, aber sie gehörte zum kleinen exklusiven und elitären Kreis der städtischen Oberschicht, einflussreich und wohlhabend,im 14.Jhr als Hinrik Pepersack Bürgermeister(1361) der Stadt Hildesheim war, zählte die Familie alsdie fünft reichste Familie der Stadt.
Echte hanseatische Pfeffersäcke also!
Wie es im 15.Jh. üblich wurde unter der städtischen Oberschicht, so stifteten die vermögenden Familien Hospitäler, Stiftungen und Altäre um ihr Seelenheil zu gewährleisten.
So auch die Familie Pepersack, es gibt Quellen darüber das die Familien diverse Kirchengeräte dem Michaeliskloster gestiftet hat und auch ein kleines Hospital am St. Andreaskirchplatz gestiftet habe, das Martini Hospital oder das kleine Pepersack Heilig' Geist Hospital.
So sollen auch Mitglieder der Familie Äbte im Godehardikloster und Michaeliskloster gewesen sein.
Im Bereich der Familiengeschichte können Sie auch eine kleine Karte sehen, welches Eigentum und Besitzungen die Familie rund um Hildesheim besaß.
Zeitweilig gehörten da verschiedene Häuser in Hildesheim, ein Gartengrundstück, Marktbuden und eine Geldwechsler Stube mit dazu.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt und eine angenehme Zeitreise ins Mittelalter des Pepersack &Co.
Gehabt euch wohl
Hinrik und Rahel Pepersack zu Hildesheim
Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich.
- André Gide
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Wollen Sie schon mal immer wissen, wie es wohl im Mittelalter in Hildesheim ausgesehen haben mag??
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Das Kontor des Pepersack macht es möglich, Anno 2013-Zeitreisen ins mittelalterliche Hildesheim.
Entscheiden Sie ob Sie den:
Alle 3 Figuren freuen sich Bekanntschaft mit Ihnen zu schließen und haben sicherlich viel zu erzählen, über das Hildesheim des 14. und 15.Jhr.